Privatsphäre-Einstellungen

Wir setzen Cookies und ähnliche Technologien ein. Notwendige Dienste sind für den Betrieb dieser Website erforderlich. Dienste für Statistik und Marketing helfen uns zu verstehen, welche Inhalte für unsere Leser relevant sind – sie werden ausschließlich mit Ihrer Einwilligung geladen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit ändern oder widerrufen.

VIAMA Cyber Werkstatt

Was passiert, wenn morgen nichts mehr geht?

Ein Übungstag, an dem Ihre Geschäftsführung den Cyber-Ernstfall am eigenen Unternehmen durchspielt. Am Abend wissen Sie, was ein Ausfall Sie kostet, wer dann welche Entscheidung trifft und wo noch etwas zu regeln ist.

  • 7.500 € Festpreis zzgl. USt.
  • Ein Arbeitstag. Drei Ergebnisse. Ein Dossier.

Für Geschäftsführungen im produzierenden Mittelstand. Dr. Marco Lück, über 25 Jahre Informationssicherheit und Governance, früher CISO.

Entscheidungslandkarte

Auszug · 5 von 9 Zeilen

  • Werk vom Netz lassen, Notbetrieb freigeben OFFEN
  • Erstmeldung an die Behörde OFFEN
  • Kunden informieren, Reihenfolge festlegen OFFEN
  • Versicherer einschalten OFFEN
  • Belegschaft informieren OFFEN
So sieht die Landkarte vor dem Übungstag aus. Am Abend steht in jeder Zeile ein Name.

Die Ausgangslage

Die meisten Unternehmen haben IT-Sicherheit. Aber kann die Geschäftsführung im Ernstfall entscheiden?

Firewalls, Backups, Dienstleister, vielleicht ISO 27001 oder TISAX. Die Technik ist vorhanden. Die Fragen, die am ersten Vormittag eines Vorfalls auf dem Tisch liegen, sind andere.

  • Produktion

    Wer entscheidet über den Produktionsstillstand?

  • Befugnis

    Wer darf welche Systeme abschalten, und wer darf es nicht?

  • Kunden

    Wer informiert Großkunden und OEMs, und in welcher Reihenfolge?

  • Wirtschaft

    Was kostet ein Tag Stillstand konkret?

  • Meldung

    Wer meldet den Vorfall an Behörden, Versicherer und Beirat?

  • Verantwortung

    Welche Entscheidung darf nicht auf CISO oder IT-Leitung abgeschoben werden?

Wer diese Fragen erst im Ernstfall stellt, verliert die ersten Stunden mit Zuständigkeitsklärung.

Aus der Praxis

Drei Fälle aus 2025. Alle öffentlich dokumentiert.

Gemeinsam ist ihnen: Entschieden werden musste unter Zeitdruck, ohne vollständige Information und mit laufenden Verpflichtungen gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaftern.

  • Fall 1

    Fünf Tage Stillstand nach einem Sonntag

    Maschinenbau · über 500 Beschäftigte · Juni 2025

    Siloking, Hersteller von Futtermischtechnik aus Tittmoning in Oberbayern, wird an einem Sonntag im Juni 2025 angegriffen. Die Sicherheitssysteme schlagen an, die IT trennt sofort sämtliche Rechner vom Netz. Das ist richtig, und damit steht die Produktion: fünf Tage lang. Auch in der Woche danach läuft nur ein Notbetrieb.

    Was die Geschäftsführung entscheiden musste

    Wer entscheidet, ob die Produktion steht, und wer sagt es den Kunden?

  • Fall 2

    250.000 Euro am ersten Tag

    Papierverarbeitung · 240 Beschäftigte · Mai 2025

    Beim Serviettenhersteller Fasana in Euskirchen bleiben nach einem Angriff im Mai 2025 schon am ersten Tag Aufträge im Wert von rund 250.000 Euro liegen. Nach zwei Wochen fehlen rund zwei Millionen Euro Umsatz, die Gehälter für rund 240 Beschäftigte kommen nicht pünktlich. Anfang Juni stellt das Unternehmen Insolvenzantrag.

    Was die Geschäftsführung entscheiden musste

    Wer spricht mit Bank und Belegschaft, wenn nach zwei Wochen zwei Millionen Euro fehlen?

  • Fall 3

    Der Kunde wird angegriffen. Der Lieferant steht.

    Lieferkette Automobil · Herbst 2025

    Jaguar Land Rover stoppt am 1. September 2025 nach einem Cyberangriff die Produktion und fährt sie erst rund fünf Wochen später stufenweise wieder an. Nach Schätzung des britischen Cyber Monitoring Centre sind rund 5.000 Unternehmen betroffen. Viele Zulieferer geraten in Liquiditätsnot, einige entlassen Personal. Die britische Regierung stützt die Lieferkette mit einer Kreditgarantie von 1,5 Milliarden Pfund.

    Was die Geschäftsführung entscheiden musste

    Was antworten Sie, wenn Ihr größter Kunde wissen will, ob Sie im Ernstfall handlungsfähig bleiben?

Quellen: agrarheute und top agrar (Siloking, Juli 2025) · Kölner Stadt-Anzeiger nach All About Security und Security-Insider (Fasana, Juni 2025) · Cyber Monitoring Centre, Cyber Magazine, Industriemagazin (Jaguar Land Rover, Oktober 2025). Zusammenfassung durch VIAMA.

In jedem dieser Fälle lagen die folgenreichsten Entscheidungen nicht bei der IT. Sie lagen auf der Ebene, auf der Sie sitzen.

Die Frage danach

Die zweite Frage nach einem Vorfall lautet: Warum war das nicht geregelt?

Die erste Frage ist immer: Wann läuft die Produktion wieder? Die zweite kommt Wochen später, von Versicherer, Gesellschaftern, Kunden, mitunter von einem Gericht. Sie richtet sich nicht an die IT-Leitung. Sie richtet sich an die Geschäftsführung.

  • Sorgfaltspflicht

    Wer die Geschäfte führt, hat ein angemessenes Risikomanagement einzurichten und zu überwachen. Fehlt es, kann das als Organisationsverschulden gelten, mit persönlicher Haftung.

  • Leitungspflichten aus NIS2

    Im Anwendungsbereich von NIS2 ist die Geschäftsleitung verpflichtet, die Maßnahmen umzusetzen, ihre Umsetzung zu überwachen und sich dazu schulen zu lassen (§ 38 BSIG). Diese Verantwortung lässt sich nicht abgeben.

  • Versicherung

    Cyber-Policen enthalten Obliegenheiten, und vor Vertragsschluss stellt der Versicherer Risikofragen. Wer sie falsch beantwortet hat, kann den Deckungsschutz verlieren. So entschieden vom Landgericht Kiel 2024, bestätigt vom Oberlandesgericht Schleswig 2025.

  • Kunden und Lieferkette

    OEMs und Großkunden verlangen zunehmend belegbare Vorbereitung: über TISAX, Lieferantenklauseln und Audit-Rechte. Gefragt wird immer öfter vor der Vergabe, nicht danach.

Die Cyber Werkstatt ist keine Rechtsberatung. Sie zeigt an einem Tag, an welcher Stelle Ihres Unternehmens diese Frage heute unbeantwortet wäre, und hält es im Dossier fest.

Was an diesem Tag passiert

  • Ihr Szenario, nicht unser Muster

    Wir erheben vorab wenige Fakten: Tagesumsatz, relevante Kunden, Vertragsbeziehungen, Abhängigkeiten, Stand der Backups, kritische Systeme. Daraus entsteht ein Ausfall, der zu Ihrem Haus passt.

  • Die Lage verschärft sich im Verlauf

    Realistische Einspielungen kommen im Tagesverlauf dazu: ein Kunde ruft an, eine Frist läuft, eine Information widerspricht der vorherigen. Entscheidungen von 10 Uhr wirken um 14 Uhr weiter.

  • Sie entscheiden, nicht wir

    VIAMA leitet den Tag, stellt die unbequemen Fragen und dokumentiert mit.

Verantwortung lässt sich nicht delegieren. Vorbereitung schon.

Haltung von VIAMA

So läuft der Tag

Ein Tag, der sich im Verlauf verschärft.

Die Zeiten sind Orientierung, nicht Dramaturgie. Entscheidend ist, dass die Lage nicht stehen bleibt: Was Sie am Vormittag entscheiden, bestimmt, was am Nachmittag auf dem Tisch liegt.

  1. Vorab

    Kurzer Faktenbogen

    Sie füllen vorab einen Faktenbogen aus: Tagesumsatz, relevante Kunden, wichtige Vertragsbeziehungen, Abhängigkeiten, Stand der Backups, kritische Systeme. Mehr braucht es von Ihnen nicht, den Rest bereitet VIAMA vor.

  2. 09:00

    Vormittag

    Das Szenario beginnt

    Der Ausfall trifft Ihr Unternehmen, nicht ein Beispielunternehmen. Die erste Frage ist nicht technisch: Wer hat jetzt die Lage?

  3. 10:30

    Im Verlauf

    Einspielungen und Entscheidungen

    Ein OEM fragt nach Lieferfähigkeit. Eine Frist läuft. Der Geschäftsführer ist plötzlich nicht erreichbar. Jede Entscheidung wird festgehalten, mit Uhrzeit, Person und Grundlage.

  4. 11:00

    Mittag

    Auswirkungen bewerten

    Sie rechnen Ihr eigenes Ausfall-Bild: Was kostet dieser Verlauf in Euro? Am Nachmittag kommen Versicherer, Belegschaft und eine Forderung dazu. Dabei wird sichtbar, welche Zuständigkeit tatsächlich besetzt war und welche nur auf dem Papier existiert.

  5. 15:30

    Auswertung

    Was hat funktioniert, was nicht

    Ohne Schonung, aber ohne Schuldzuweisung. Welche Entscheidungswege trugen, wo entstand Stillstand, welche Frage blieb offen?

  6. 16:30

    Abschluss

    Drei Ergebnisse stehen

    Ausfall-Bild in Euro, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, dazu das Protokoll des Tages: jede Entscheidung mit Uhrzeit, Person und Grundlage. Nicht als Hausaufgabe, sondern am Ende des Tages. Ende gegen 17:00 Uhr.

Ergebnisse

Am Abend liegen drei Ergebnisse auf dem Tisch.

Die drei Ergebnisse entstehen im Laufe des Tages und liegen am Abend vor.

  • Ergebnis: wirtschaftlich

    Ausfall-Bild in Euro

    Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hätte ein relevanter Cyber-Ausfall in Ihrem Haus tatsächlich, gerechnet an Ihren Zahlen, nicht an Branchendurchschnitten.

  • Ergebnis: organisatorisch

    Entscheidungslandkarte

    Wer darf und wer muss im Ernstfall welche Entscheidung treffen? Jede Zeile bekommt einen Namen, auch die, die heute keinen hat.

  • Ergebnis: Handlungsbedarf

    Lückenliste

    Die organisatorischen und entscheidungsbezogenen Schwachstellen, die am Tag sichtbar geworden sind. Die dringendsten zuerst, jede mit Folge, Frist und Verantwortlichem.

Im Anschluss

Management-Dossier, 8 bis 12 Seiten

Musterdossier der Cyber Werkstatt: Deckblatt, Zusammenfassung und Verlauf des Tages
Seite 5 des Musterdossiers: 15 Minuten ohne Geschäftsführer, keine Entscheidung

Seite 5 des Musters: Der Geschäftsführer verlässt den Raum. Die Werkleitung weiß, welche Linien laufen könnten. Niemand weiß, wer freigeben darf.

Über die drei Blätter und das Protokoll hinaus fasst VIAMA den Tag in einem Dossier zusammen: was der Tag über Ihre Runde gezeigt hat, der Verlauf mit Uhrzeiten, Ausfall-Bild, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, eine Verantwortungsübersicht und eine Empfehlung für die nächsten 90 Tage. In einer Qualität, die Sie Beirat oder Gesellschaftern vorlegen können. Faktenbogen, Protokoll und Lückenliste bleiben in Ihrem Haus. Das Dossier erhalten nur Sie.

Das Dossier ist keine technische Analyse und keine fertige Cyberstrategie. Beides kann ein späterer Schritt sein, auf Basis dessen, was dieser Tag zeigt.

Muster mit der erfundenen Firma aus dem Buch: Zusammenfassung, Beobachtungen, Verlauf des Tages, Ausfall-Bild in drei Varianten, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, Verantwortungsübersicht, 90-Tage-Plan und eine Seite zur Weitergabe an Beirat und Kunden. Ihr Dossier entsteht aus Ihren Zahlen und den Entscheidungen Ihres Tages.

Beantwortet

„Wie ernst ist die Situation bei uns, und wo müssen wir genauer hinschauen?“

Nicht

„Welche technische Maßnahme setzen wir wann in welcher Reihenfolge um?“

  • Was ein relevanter Ausfall wirtschaftlich bedeuten kann.
  • Welche Entscheidungen die Geschäftsführung selbst treffen muss.
  • Wo Verantwortlichkeiten heute unklar sind.
  • Welche Themen genauer untersucht werden müssen.
  • Ob und wo weitere Investitionen notwendig sind.
  • Zu welchen Pflichten die Geschäftsführung heute ein Dokument vorlegen kann, und wo es fehlt.

Was Sie mit Lückenliste und Dossier tun, entscheiden Sie. Viele Häuser schließen die Lücken selbst und wiederholen den Tag im nächsten Jahr. Wenn die Lücken im laufenden Betrieb liegen, bei Nachweisen, Maßnahmen, Kontrollen und Audits, gibt es zwei weitere Schritte, beide freiwillig: eine Bestandsaufnahme über vier Wochen zum Festpreis, und danach Managed Governance, der laufende Betrieb durch VIAMA.

Was VIAMA im laufenden Betrieb übernimmt

Was Sie bekommen

Ein Festpreis. Alles enthalten.

Keine Tagessätze, keine Nachträge, keine Position „Nachbearbeitung“. Der Preis steht vor der Buchung fest.

Festpreis

7.500 €

zzgl. USt. · ein Tag · inkl. Dossier

  • Ein Tag mit Ihrer Geschäftsführung

    Ein voller Arbeitstag, vor Ort in Ihrem Haus.

  • Vorbereitung des individuellen Szenarios

    Auf Basis Ihres Faktenbogens, nicht aus der Schublade.

  • Moderation durch VIAMA

    Einspielungen, Verschärfung, unbequeme Fragen, Mitschrift.

  • Ausfall-Bild in Euro

    Gerechnet an Ihren Zahlen.

  • Entscheidungslandkarte

    Entscheidung, Befugnis, Name.

  • Lückenliste

    Priorisiert und begründet.

  • Management-Dossier, 8 bis 12 Seiten

    Vorlagefähig für Beirat und Gesellschafter.

  • Verantwortungsübersicht

    Zu welchen Pflichten die Geschäftsführung heute ein Dokument vorlegen kann und wo es fehlt. Als Übersicht im Dossier, keine rechtliche Bewertung.

  • Abschlussbesprechung

    Dossier durchgehen, Vorgehen einordnen.

Reisekosten innerhalb Deutschlands sind im Festpreis enthalten. Österreich und Schweiz nach Aufwand.

Termine dienstags bis donnerstags, mit sechs Wochen Vorlauf.

Abgrenzung

Wir versprechen Ihnen nicht mehr, als dieser Tag leisten kann.

Sieben Dinge, die die Cyber Werkstatt ausdrücklich nicht ist. Wenn Sie eines davon brauchen, sagen wir es Ihnen im Gespräch, und nicht nach der Rechnung.

  • Kein Penetrationstest

    Wir greifen keine Systeme an und suchen keine Schwachstellen in Ihrer Technik.

  • Keine technische Sicherheitsprüfung

    Es wird nichts gescannt, gemessen oder ausgelesen.

  • Kein ISO-27001-Audit

    Kein Audit, keine Gap-Analyse, keine Feststellungen im Sinne der Norm.

  • Keine TISAX-Prüfung

    Wir bewerten Ihr Label nicht und ersetzen kein Assessment.

  • Keine fertige Cyberstrategie

    Der Tag zeigt, wo Sie stehen. Die Strategie kann der nächste Schritt sein.

  • Kein Coaching

    Es geht nicht um persönliche Entwicklung, sondern um Entscheidungsfähigkeit der Geschäftsführung.

  • Keine Schulungsveranstaltung

    Kein Lehrplan, keine Folien zum Nachlesen, kein Zertifikat. Das Protokoll hält fest, wer geübt und was die Runde entschieden hat.

Was der Tag leistet: Er macht sichtbar, wie Ihr Unternehmen im Ernstfall tatsächlich entscheidet, und was das wirtschaftlich bedeutet.

Für wen das passt

Gemacht für den produzierenden Mittelstand.

Nicht nur für NIS2-Unternehmen. Entscheidend ist nicht die Regulierung, sondern die Wertschöpfung, die stillsteht, wenn nichts mehr geht.

Passt, wenn mindestens drei Punkte auf Sie zutreffen

  • Etwa 500 bis 1.500 Mitarbeitende, DACH.
  • Hohe Wertschöpfung je Produktionstag.
  • Produktion, Technologie oder eigenes Know-how im Kern des Geschäfts.
  • Relevante Kundenabhängigkeiten: einzelne OEMs oder Großkunden wiegen schwer.
  • Zunehmende regulatorische Anforderungen aus Kundenverhältnis oder Gesetz.
  • Die Geschäftsführung will Klarheit statt weiterer Technikberichte.

Besonders relevant

  • Maschinenbau
  • Automobilzulieferer
  • Elektrotechnik
  • Kunststoff und Metall
  • Chemie
  • Lebensmittel
  • Medizintechnik
  • Energie
  • Transport

Sie erkennen Ihr Haus in dieser Aufzählung nicht, halten das Thema aber für relevant? Dann klären wir das in 20 Minuten. Wenn der Tag für Sie nicht sinnvoll ist, sagen wir Ihnen das.

Rollen am Tag

Die Geschäftsführung arbeitet. Die IT liefert Fakten.

Am Tisch sitzen die, die im Ernstfall entscheiden: Geschäftsführung, kaufmännische Leitung, Werkleitung, Vertrieb und, wo es ihn gibt, der Betriebsrat. Die IT nimmt teil, aber in einer anderen Rolle, als sie es gewohnt ist.

Entscheidet

Geschäftsführung, geschäftsführende Gesellschafter, Vorstand

Sie sind nicht Publikum. Sie entscheiden.

  • Trifft die Entscheidungen im Szenario
  • Bewertet die wirtschaftlichen Konsequenzen
  • Rechnet das eigene Ausfall-Bild
  • Klärt Befugnisse und Verantwortung
  • Nimmt die drei Ergebnisse ab

Liefert Fakten

CIO, CISO, IT-Leitung, Informationssicherheit

Fachlich unverzichtbar, aber nicht die Instanz, die hier entscheidet.

  • Bringt den Stand der Technik als Fakt ein
  • Ordnet Backups, Systeme und Abhängigkeiten ein
  • Korrigiert unrealistische Annahmen
  • Sieht, welche Entscheidungen bisher bei ihm hängen
  • Nimmt mit, was auf Leitungsebene geklärt wurde

Hinweis für CIO, CISO und IT-Leitung

Sie möchten das Thema auf Geschäftsführungsebene bringen und kommen mit Risikoberichten nicht weiter? Zeigen Sie Ihrer Geschäftsführung diese Seite. Der Tag verschiebt die Diskussion von Technik auf Entscheidungen, und damit dorthin, wo sie hingehört.

Sinnvoll sind 5 bis 8 Personen. Größere Runden diskutieren, statt zu entscheiden.

Dr. Marco Lück
Moderation, Einspielungen, Mitschrift: an einem Tag in Ihrem Haus.

Über 25 Jahre Informationssicherheit, Governance und Unternehmensorganisation. Praktische Erfahrung als CISO sowie als IT- und Governance-Verantwortlicher, also auf beiden Seiten des Tisches, den Sie an diesem Tag besetzen.

Warum von außen: Der Tag verlangt, dass jemand den Geschäftsführer aus dem Raum schickt, wenn das Szenario es vorsieht. Das kann glaubwürdig nur jemand, der nicht im Organigramm steht. Mehr über Dr. Marco Lück und VIAMA

VIAMA arbeitet für mittelständische Unternehmen und Unternehmensgruppen mit mehreren Standorten. Wir entwickeln nicht nur Konzepte, wir sorgen dafür, dass Governance anschließend dauerhaft funktioniert.

Autor von „Wer entscheidet um 8 Uhr?“. Das Buch beschreibt den Tag in Kapitel 20 bis 22. Hörbuch und Vorlagen liegen frei unter viama.one/buch.

Mit den Vorlagen aus dem Buch führen Sie den Tag auch ohne uns durch. Die Cyber Werkstatt ist der dritte der drei Wege aus Kapitel 20.

Erfahrung
über 25 Jahre Informationssicherheit und Governance
Rollen
CISO, IT- und Governance-Verantwortlicher
Qualifikation
Lead Auditor ISO 27001
Arbeitsfeld
Mittelstand und Unternehmensgruppen

Haltung

Wir verkaufen keine Firewalls, keine Überwachungsdienste und keine Penetrationstests. Unser Urteil an diesem Tag hängt deshalb an keinem Produkt.

Prüfen Sie unsere IT? Ist das ein Penetrationstest oder ein Audit?

Nein. Wir greifen keine Systeme an, scannen nichts und auditieren nichts. Technische Sachverhalte gehen nur als Fakten in das Szenario ein, so wie Ihre IT-Leitung sie einbringt. Geprüft wird, ob Ihre Geschäftsführung im Ernstfall entscheidungsfähig ist. ISO 27001 oder TISAX sind dafür weder Voraussetzung noch Hindernis.

Ist der Tag ein NIS2-Nachweis? Sind wir danach haftungsrechtlich abgesichert?

Nein, beides nicht. Ein Tag erzeugt keine Rechtssicherheit und keine Compliance, und wir sind keine Rechtsberatung. Das Protokoll des Tages dokumentiert, dass und wie Ihre Geschäftsführung geübt hat. Ob Versicherer, Kunde oder Behörde es anerkennen, etwa bei der Schulungspflicht nach § 38 BSIG, entscheiden sie im Einzelfall. Dazu bekommen Sie die Übersicht, zu welchen Pflichten Sie heute ein Dokument vorlegen können und wo es fehlt: als Grundlage für Ihre Entscheidung, was Sie regeln, und für das Gespräch mit Ihrem Anwalt und Ihrem Versicherer.

Wer nimmt teil, und wie viele?

Die Geschäftsführung, verbindlich und den ganzen Tag. Dazu die kaufmännische Leitung, die Werkleitung und der Vertrieb, weil sie im Ernstfall Liquidität, Lieferfähigkeit und Kunden vertreten. Die IT liefert das Lagebild und erledigt das Technische. Über Produktion, Kunden und Geld entscheidet die Geschäftsführung. Wo es einen Betriebsrat gibt, sitzt er mit am Tisch. Sinnvoll sind fünf bis acht Personen. Größere Runden diskutieren, statt zu entscheiden.

Wie entsteht das Ausfall-Bild in Euro?

Aus Ihren eigenen Zahlen. Vier genügen für den Anfang: Jahresumsatz, Produktionstage, Materialquote und die Vertragsstrafen Ihrer größten Kunden. Die Runde rechnet am Tag selbst: ausgefallene Produktion, abzüglich Lager und Nachholung, mal Deckungsbeitragsquote, dazu Vertragsstrafen, Wiederanlauf und Folgekosten, abzüglich Kurzarbeit. Das Ergebnis ist die Belastung vor Versicherung. Wie das aussieht, zeigen Seite 6 und 7 des Musterdossiers.

Wir haben schon einen Krisenstab und üben regelmäßig. Was bringt der Tag zusätzlich?

Die meisten Krisenübungen prüfen, ob die Technik und der Krisenstab funktionieren. Die Cyber Werkstatt prüft, ob die Geschäftsführung entscheidet: wer Kunden, Bank, Versicherer und Belegschaft informiert, wer vertritt, wenn der Geschäftsführer nicht erreichbar ist, und was ein Stillstand in Euro kostet. Wenn Ihre Übung das schon leistet, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch.

Entscheidet die IT am Tag wirklich nichts?

Doch, das Technische. Das Trennen vom Netz und die Sofortmaßnahmen erledigt die IT, vorab bevollmächtigt, so wie im Ernstfall. Die Geschäftsführung entscheidet, was daraus folgt: ob das Werk vom Netz bleibt, wann der Notbetrieb freigegeben wird, wer die Kunden anruft und was es kosten darf. Ohne das Lagebild der IT entscheidet die Geschäftsführung blind, deshalb sitzt die IT mit am Tisch.

Was müssen wir vorbereiten, und wie lange dauert der Tag?

Einen kurzen Faktenbogen: Tagesumsatz, relevante Kunden und Vertragsbeziehungen, kritische Systeme, Abhängigkeiten, Stand der Backups. Keine Präsentation, keine Dokumentation. Der Tag selbst ist ein voller Arbeitstag bei Ihnen im Haus, einschließlich Auswertung.

Was passiert danach?

Sie erhalten das Management-Dossier mit Ausfall-Bild, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, Verantwortungsübersicht und einer Empfehlung für die nächsten 90 Tage. Wir gehen es in einer Abschlussbesprechung mit Ihnen durch. Was Sie damit tun, entscheiden Sie. Viele Häuser schließen die Lücken selbst. Wenn sie im laufenden Betrieb liegen, sprechen wir über eine Bestandsaufnahme und über Managed Governance. Beides sind eigene Schritte und keine Bedingung für den Tag.

VIAMA Cyber Werkstatt

Wollen Sie wissen, wie Ihr Unternehmen im Ernstfall tatsächlich entscheidet?

Ein Arbeitstag. Ihr eigenes Szenario. Drei Ergebnisse, die Sie danach in die Hand nehmen können: Ausfall-Bild, Entscheidungslandkarte, Lückenliste.

Festpreis

7.500 €

zzgl. USt., inklusive Szenario-Vorbereitung, dem Tag vor Ort, Management-Dossier und Abschlussbesprechung.

Sie möchten vorher klären, ob der Tag zu Ihrem Unternehmen passt? Erstgespräch, 20 Minuten, oder Telefon +49 9191 3454992.

Verantwortung lässt sich nicht delegieren. Vorbereitung schon.

kontakt@viama.one

Cybersicherheit und Informationssicherheit auf Ebene der Geschäftsführung. Für den produzierenden Mittelstand im DACH-Raum.

„Die 8-Uhr-Frage“: alle zwei Wochen ein Fall, eine Zahl und eine Frage für Ihre Führungsrunde. Kostenlos, 5 Minuten, jederzeit abbestellbar.